Tore müssen fallen, nicht umfallen!

Diese Devise des Unternehmens Schäper Sportgerätebau GmbH aus Münster vertritt auch der ehemalige Fußballprofi Herbert Laumen. Seit über 15 Jahren weisen wir auf die Gefahr umfallender Tore hin. Seit ca. 6 Jahren zusammen mit Herrn Laumen.

Die Sicherung mobiler Fußballtore ist ein Thema, das nicht unterschätzt werden sollte.

Ganz aktuell ist die neue kostenlose Version der Broschüre „Tore müssen fallen, nicht umfallen“, die erstmalig 2002 erschienen ist, wieder überarbeitet worden. Diese Broschüre soll die Verantwortlichen im Bereich Sport darüber informieren, welche Maßnahmen gegen das Umkippen von Toren erforderlich und gesetzlich vorgeschrieben sind.

Grundsätzlich gilt: Die Gefahr kippender Tore darf nicht unterschätzt werden!

Ist die Sicherung mobiler Tore wirklich so wichtig?

Fußballtore (insbesondere Jugend- und Trainingstore) werden meist aus Aluminium gefertigt. Das Material ist zwar extrem robust und haltbar, aber auch sehr leicht. Im Normalfall ist dies ein großer Vorteil, da die Tore, je nach Trainingsbedarf, schnell versetzt werden können. Gerade bei kleineren Auslagen (hintere, untere Tiefe des Tores) kann jedoch schon eine sehr starke Windböe oder ein kräftiger Lattentreffer das Tor bereits ins Wanken bringen. Teilweise werden Tore darüber hinaus auch als unsachgemäßes Klettergerüst verwendet, was eine zusätzliche Gefahrenquelle darstellt.

Um dieser Gefahr entgegen zu wirken, schreiben sowohl der TÜV als auch die GUV (Gemeinde Unfall Verordnung) eine Sicherung gegen das Umkippen versetzbarer Tore zwingend vor.

Nach der für Fußballtore relevanten DIN EN 748 schreibt der TÜV z.B.: „Es wird eine horizontale Kraft von 1100 N (Newton) auf die obere Mitte der Querlatte aufgebracht (...) es wird jedes Kippen festgehalten“. Dies bedeutet, dass das Tor eine Kraft von ca. 112 kg – horizontal gezogen nach vorne – aushalten muss OHNE am Bodenrahmen auch nur minimal abzuheben. Dementsprechend gibt auch die GUV eindeutig vor:

„Tore für Ballspiele müssen gegen Kippen gesichert werden [können]“. Dabei gilt: Je größer die hintere Auslage eines Tores ist, desto standfester ist das Tor bzw. je kleiner die hintere Auslage, desto leichter kann das Tor kippen! Viele Städte und Kommunen setzen auf „Prävention statt Reaktion“!

Wieviel Gewicht benötigt man, um ein Tor nach GUV und TÜV-Anforderungen gegen Kippen zu sichern?

Die Auslage und Größe der Fußballtore sind entscheidend für die Wahl der geeigneten Anti-Kipp-Vorrichtungen. Die folgende Tabelle zeigt auf, welches Gewicht erforderlich ist, um der GUV und der DIN zu entsprechen (die Angaben sind durch den TÜV Nord bestätigt):

 

Tortyp                                               Auslage (Tiefe)                   Kontergewicht

Bolzplatztor (3,00 x 2,00 m)                    1,0 Meter                                200 kg

Bolzplatztor (3,00 x 2,00 m)                     1,5 Meter                                125 kg

 

Jugendtor (5,00 x 2,00 m)                       1,0 Meter                                200 kg

Jugendtor (5,00 x 2,00 m)                       1,5 Meter                                125 kg

Jugendtor (5,00 x 2,00 m)                       2,0 Meter                                100 kg

 

Trainingstor (7,32 x 2,44 m)                    1,5 Meter                                170 kg

Trainingstor (7,32 x 2,44 m)                    2,0 Meter                                100 kg

 

Welche Möglichkeiten sind für eine geeignete Kippsicherung gegeben?

Lösungen zur Sicherung gegen das Umkippen von Fußballtoren gibt es reichlich. Wir empfehlen vor allem folgende drei Möglichkeiten:

1. Bodenverankerungen: Die vergleichsweise beste Form der Kippsicherung sind Bodenhülsen oder Bodenanker, die fest im Boden verankert (fundamentiert) sind und in denen die Fußballtore (mit Adaptern an den Pfosten) eingesetzt werden können.

2. Integrierte Gewichte: Die Gewichte werden ab Werk in den Bodenrahmen der Tore integriert und entsprechen hinsichtlich des Gewichtes den Richtlinien der DIN/EN (TÜV) und GuV (Gemeinde-Unfall-Verbänden).

3. Montierbare Gewichte: Diese Gewichte werden bereits ab Werk mit Stahl, oder vor Ort mit Quarzsand befüllt und entsprechen hinsichtlich des Gewichtes den Richtlinien der DIN/EN (TÜV) und GuV und werden am Bodenrahmen verschraubt.

Egal welche Lösung in Anspruch genommen wird, wichtig ist, dass die Sportler bestmöglich gegen die Gefahren eines kippenden Tores geschützt und die Personen vor Ort für die möglichen Gefahren sensibilisiert werden.

Sie brauchen weitere Informationen zu Gewichtslösungen?

Nähere aktuelle Informationen rund um das Thema Kippgefahr, sowie Anwendungsvideos und Bedienungsanleitungen zum Umgang mit beschwerten Toren erhalten Sie auch im Internet unter www.torsicherung.de.

Wussten Sie, dass ein entsprechender Warnhinweis auf den Toren vorgeschrieben ist? Sagen Sie uns einfach, wie viele Aufkleber Sie benötigen und wir senden Ihnen die entsprechende Anzahl kostenlos zu.

Gerne stehen wir für Sie zur Verfügung und finden für Ihr Tor den passenden Schutz. Per E-Mail (info@sportschaeper.de) oder persönlich am Telefon (02534 / 6217 10) helfen wir Ihnen gerne weiter. Natürlich besuchen wir Sie auch vor Ort auf Ihrer Sportanlage – Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

Von Anzeige Schäper Sportgerätebau GmbH