Wernesgrüner Sachsenpokal

Der Reiz des Landespokals ist natürlich der Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals, um den jedes Jahr rund 100 erste Mannschaften aus 3. Liga, Regionalliga, Oberliga, Landesliga und den Landesklassen kämpfen. Ganz nach dem Motto "Groß gegen Klein" gesellen sich auch die 13 der Stadt- und Kreisfvertreter hinzu und hoffen auf das dicke Los. Sollte der spätere Pokalsieger über seine Ligazugehörigkeit bereits für den DFB-Pokal qualifiziert sein, rückt der Finalgegner nach.

Saison 2021/2022

Hinweise: unterklassige Mannschaften erhalten Heimrecht; Kreisvertreter spielen nicht gegeneinander; ab der 2. Runde freie Auslosung ohne territoriale Töpfe mit den Regional- und Oberligisten; der FSV Zwickau steigt in Runde 3 ein; vorgesehene Termine für Pokalrunden sind im Rahmenterminplan zu finden.

2. Runde: Nach gegenseitiger Absprache erfolgte für das Spiel zwischen dem FC Blau Weiß Leipzig und der BSG Chemie Leipzig ein Heimrechttausch. | Das Spiel zwischen dem FC Grimma und dem Chemnitzer FC wird aufgrund bestätigter Corona-Infektionen vorerst abgesetzt | Nachholspiel zwischen dem Meißner SV 08 und dem Bornaer SV 91 im Elfmeterschießen entschieden (7:9 nE)

Nächste Auslosung: Termin noch offen

Erstmals ausgespielt wurde der Sachsenpokal 1990/91. Damals kämpften lediglich 12 Landesligisten und vier unterklassige Mannschaften um den Titel. Seit 2005 ist die vogtländische Wernesgrüner Brauerei Hauptsponsor und offizieller Namensgeber des Landespokalwettbewerbs. Der Zuschauerrekord wurde am 27. März 2016 in Dresden aufgestellt. 24.956 Zuschauer fanden zum Halbfinale zwischen der SG Dynamo Dresden und dem FC Erzgebirge Aue den Weg ins Stadion (0:3). Rekordsieger ist der CFC mit 11 Titeln bei 15 Finalteilnahmen. Von 2010 bis 2015 gelang es den Chemnitzern sogar sechsmal in Folge ins Finale einzuziehen. Die längste Titelserie halten jedoch der FC Erzgebirge Aue (2000-2002) und der FC Sachsen Leipzig (1993-1995) mit je drei Siegen in Serie.