Futsal-Endrunden der Frauen & Mädchen in Roßwein

Vom zweiten bis vierten Januarwochenende fanden in Bischofswerda, Zwickau und Radefeld die drei Vorrunden der Futsal-Landesmeisterschaften im weiblichen Bereich statt.

Frauen-Vorrunde in Bischofswerda © Bodo Hering

Bei den Frauen wetteiferten sechs Teams je Vorrunde um die zwei Startplätze für die Endrunde am 1. Februar in Roßwein. Bei den B-Juniorinnen gingen 16 Mannschaften an den Start, bei den C-Juniorinnen ebenfalls 16 und bei den D-Juniorinnen 15 Mannschaften. Es qualifizierten sich jeweils die erstplatzierte Mannschaft der drei Vorrunden sowie die drei Punktbesten nach der Quotientenregel. Bei den B-Juniorinnen erhält der Ausrichter SV Lichtenberg einen Startplatz für die Endrunde. Die Turniere finden vom 31.01. & 01.02.26 in Roßwein statt. Die Vorrunden fanden in Bischofswerda, Zwickau & Radefeld statt.

Frauen Vorrunden

Bereits frühzeitig stellten der Bischofswerdaer FV und Regionalligist Fortuna Dresden die Weichen Richtung Endrunde. Im letzten Spiel entschied ein knappes 1:0 für Schiebock gegen Fortuna das Turnier zu Gunsten des Landesligisten. Auf Platz 3 (mit drei Siegen aus fünf Spielen) landete die Mannschaft des TSV 1861 Spitzkunnersdorf, die sich nur den beiden Erstplatzierten geschlagen geben musste.

Ganz anders als in Vorrunde 1 verlief in Zwickau das Turnier spannender mit zum Teil sehr engen, ausgeglichenen Partien. Nach ihrem vierten Turnierspiel sicherten sich die Frauen des DFC Westsachsen Zwickau dank eines knappen 1:0-Sieges gegen Eiche Reichenbrand die Endrundenteilnahme. FC Erzgebirge Aue zog mit einem deutlichen 3:0 gegen die B-Juniorinnen von RasenBallsport Leipzig nach. Mit einem 1:0 gegen die Spielgemeinschaft aus der Westlausitz qualifizierten sich die Veilchen für die Endrunde und legten zum Turniersieg vor. Der DFC hatte es in der eigenen Hand im letzten Spiel gegen RBL den Turniersieg zu sichern, verlor aber mit 1:2 und musste sich mit Tabellenplatz 2 begnügen. 

Sicher und souverän zog Regionalligist Eintracht Leipzig-Süd mit fünf Siegen aus fünf Spielen in die Endrunde ein. Dahinter entwickelte sich ein Zweikampf der Ligakonkurrenten aus der Landesklasse Nord, SpG Merkwitz/Luppa und Gastgeber Radefelder SV. Mit einem knappen 2:1-Sieg im direkten Duell sicherte sich die SpG Merkwitz/Luppa den zweiten Tabellen- und Qualifikationsplatz. 

B-Juniorinnen Vorrunden

Bei den B-Juniorinnen setzte sich letztendlich der Ausrichter Bischofswerdaer FV durch, aber auch TuS Weinböhla, Fortuna Dresden II und Dynamo Dresden hatten im Turnierverlauf realistische Chancen auf den 1. Platz. Dass es für diese drei Mannschaften nicht für die Endrundenqualifikation reichte, lag an der Anzahl siegloser Spiele und den damit verbundenen Punktverlusten – insgesamt 8 von 15 Turnierspielen endeten mit einem Unentschieden.

Auch hier ging es spannend und eng bis zum Ende zu: Chemnitzer FC und Fortuna Dresden mit 10 Punkten sowie der 1. FFC Chemnitz und FC Greifenstein Ehrenfriedersdorf mit 8 Punkten sprechen eine deutliche Sprache. So konnte Ehrenfriedersdorf im vorletzten Spiel gegen Aue mit einem Sieg eine mögliche Endrundenteilnahme sichern, jedoch reichte es nur zum Remis und zu Platz 4. Dramatisch war die Turnierentscheidung im letzten Spiel. Der CFC benötigte einen Sieg mit fünf Toren Unterschied, um noch an Fortuna Dresden vorbeizuziehen, was letztendlich der DFC Westsachsen Zwickau mit einem Eigentor zum 5:0 für den CFC vollzog. Der CFC qualifizierte sich direkt für die Endrunde. Nach Abschluss aller Vorrunden erreichte auch Fortuna Dresden als zweitplatziertes Team die Finalteilnahme.

Ohne größere Probleme sicherten sich die C-Juniorinnen von RasenBallsport Leipzig mit 14 von 18 möglichen Punkten die Finalteilnahme in Roßwein. Mehr Spannung gab es um Platz 2, für den der SV Eintracht Wiederitzsch lange als sicherer Kandidat gehandelt wurde, jedoch im vorletzten Turnierspiel durch eine 0:1-Niederlage im direkten Duell noch von der BSG Chemie Leipzig abgefangen wurde. Letztere zogen aufgrund des Sieges in die Endrunde ein.

C-Juniorinnen Vorrunden

In diesem Turnier kristallisierte sich eine deutliche Zweiteilung heraus: SV Ludwigsdorf 48, SV Helios 24 Dresden und Bischofswerdaer FV dominierten das Turnier. Am Ende setzte sich Ludwigsdorf ohne Niederlage durch und qualifizierte sich für die Endrunde. Dafür musste jedoch ein Sieg im letzten Turnierspiel gegen Bischofswerda her. Ein Unentschieden hätte für Helios gesprochen, die bereits vorlegen konnten. Helios Dresden landete mit elf Punkten vor Bischofswerda (zehn Punkte) und zog ebenfalls in die Endrunde ein.  

Ohne Punktverlust ging FC Erzgebirge Aue als Sieger der zweiten Vorrunde hervor und ließ sich dabei auch nicht vom Zweitplatzierten, dem 1.FFC Chemnitz, aufhalten, der mit neun Punkten auch für die Endrunde planen kann.

In der letzten Vorrundengruppe dieser Altersklasse gab es keine Überraschungen. Hier zogen die favorisiert eingeschätzten Mannschaften vom Chemnitzer FC und TuS Weinböhla in die Endrunde ein. 

D-Juniorinnen

Mit drei Siegen und einem Remis setzten sich die D-Juniorinnen des Gastgebers Bischofswerdaer FV gegen die Tabellenzweiten des Serkowitzer FSV durch und sind für die Endrunde qualifiziert. Mit sieben Punkten aus vier Spielen zog Serkowitz aufgrund der Quotientenregel in das Finalturnier ein. 

Souverän und ohne Punktverlust zieht die SpG Neustadt/Jößnitz/Erlbach in die Endrunde ein, gefolgt vom Chemnitzer FC, der sich mit zehn Punkten ebenfalls qualifiziert hat.

Mit 16 von 18 möglichen Punkten qualifizierten sich die U 12-Juniorinnen von RasenBallsport Leipzig souverän für das Finalturnier in Roßwein. Die Mädchen vom SC Hartenfels Torgau hätten die Chance gehabt als Tabellenzweite in die Endrunde einzuziehen, vergaben die Chance aber durch ein Unentschieden im vorletzten Spiel gegen SV Eintracht Wiederitzsch. 

Von Jörg Beutel