Netzwerktreffen in Potsdam

Am 24. und 25. Oktober kamen in Potsdam Vertreterinnen und Vertreter der NOFV-Verbände für einen Workshop zu den Themen Rassismus, Rechtsextremismus und Gewalt im Fußball zusammen.

Die Sächsische Delegation beim Netzwerktreffen in Potsdam von links nach rechts: Melanie Wotsch (Mitglied AG Fair Play & Gewaltprävention), Maike Tödtloff (Mitglied AG Fair Play & Gewaltprävention, Projektleiterin LSB „Im Sport verein(t) für Demokratie“), Christoph Kutschker, Tine Bovermann (Mitarbeiterin LSB „Im Sport verein(t) für Demokratie“) © SFV

Für Melanie Wotsch von der AG Fair Play & Gewaltprävention des SFV war es ein bedeutendes Treffen: “Für mich war das Kennenlernen der einzelnen Vertreterinnen und Vertreter der Landesverbände sehr wichtig. So sind wir in Zukunft besser vernetzt und sprechen eine gemeinsame Sprache. Zusammen mit den Referenten entwickelten wir Handlungsempfehlungen, Vorfälle strukturiert aufzuarbeiten und entsprechende Strategien zu konstruieren. Dabei war auch der Umgang mit der Öffentlichkeit ein wichtiger Bestandteil.”

Seit 2012 hat der SFV mit der AG Fair Play & Gewaltprävention eine Instanz installiert, die sich aus Experten zusammensetzt und sich für Toleranz, Integration, Kinderschutz und Fair Play einsetzt. Mit Christoph Kutschker (1. SFV-Vizepräsident) war der Vorsitzende der AG ebenfalls Teilnehmer der Tagung in Potsdam und betont die Relevanz des Treffens: “Die überregionale Zusammenarbeit und Austausch im Bereich der Gewaltprävention und dem Engagement gegen Extremismus im Fußball halte ich für unverzichtbar. Wir können alle voneinander profitieren. Ich möchte mich an dieser Stelle noch bei Susanne Springborn von der Sportjugend Brandenburg, Anne Engel vom Fußballlandesverband Brandenburg und Robert Claus von der KoFaS für die ausgezeichnete Organisation bedanken.”

So meldet ihr Vorfälle an uns:

 

Von Alexander Rabe