CFC schockt Chemie in den Schlussminuten

Der Chemnitzer FC holt dank eines verdienten 2:1-Erfolgs über die BSG Chemie Leipzig den 12. Landespokal für den Verein und löst so das Ticket für die 1. DFB-Pokal Hauptrunde Ende Juli, Anfang August 2022.

Was für ein Pokalfight. Die mehr als 10.000 Zuschauer im Stadion-An der Gellertstraße erlebten ein packendes Finale und lieferten dazu noch eine beeindruckende Geräuschkulisse, die bei den Spielern noch Extra-Prozente rauskitzelte. Von Beginn an schenkten sich beide Mannschaften nichts und rauschten mit höchster Intensität in jeden Zweikampf. Schiri Max Bringmann hatte alle Hände voll zu tun, behielt in einem hitzigen Duell aber jederzeit den Überblick. Schon nach 17 Minuten nahm das Spiel an Fahrt auf, als Bury mit perfektem Timing per Kopf zum 1:0 für Chemie traf. Und auch der himmelblaue Ausgleich fiel nach einem ruhenden Ball. Campulka war zur Stelle und ließ mit seinem wuchtigen Kopfball BSG-Schlussmann Bellot keine Chance.

DANKE ANS EHRENAMT

In der Halbzeitpause wurden mit Thomas Storch (BSG Chemie Leipzig), Peter Tanger (Chemnitzer FC) und Josef Hauer (Fußballverband Stadt Leipzig) drei Ehrenamtliche von SFV-Vizepräsident Dirk Majetschak ausgezeichnet. Alle drei engagieren sich in ihren Vereinen seit Jahrzehnten ehrenamtlich. Der Finaltag der Amateure ist eine würdige Bühne, um ihr Engagement für den sächsischen Fußball zu ehren.

Besonders in der zweiten Hälfte erarbeitete sich der CFC den 12. Pokalsieg. Das hohe Tempo konnten die Leutzscher im zweiten Abschnitt zwar nicht mehr mitgehen, hatten aber plötzlich trotzdem die Riesenchance. Das Geschenk von Zickert bügelte Jakubov mit einer Glanztat gegen Mast aus. In der 85. Minute setzte der Rekordpokalsieger dann aber den Knock-Out. In seinem letzten Spiel zog der eingewechselte Christian Bickel einen abgewehrten Ball aus 18 Metern ab und traf zum umjubelten 2:1.

+++ HIGHLIGHTS DES SPIELS +++

VORFALL BEI ABREISE MANNSCHAFTSBUS

Bei der Abreise der BSG Chemie Leipzig war der Mannschaftsbus noch nicht ganz voll. Problem: Der hatte das Stadiongelände gerade verlassen. Der Zurückgelassene versuchte im Sprint mit an Board zu gelangen und erzeugte in chemiegrünen T-Shirt etwas Aufmerksamkeit bei Chemnitzer Anhängern. Die Diskussion um das Shirt rief 20 weitere Chemnitzer hinzu, die plötzlich Interesse an dem Leipziger Mannschaftsbus zeigten. Ein paar Chemnitzer-Ultras erkannten die Situation allerdings und verteidigten den Chemie-Bus gegen die Angriffe der eigenen Anhängerschaft. Die Chemiker sind jedenfalls heil aus der Situation gekommen. Das T-Shirt wurde allerdings gestohlen.


Der Finaltag der Amateure (ab 12:05 Uhr live in der ARD) ist das größte Medienereignis Deutschlands. Für die 21 Pokalendspiele im gesamten Bundesgebiet sind alle öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten im Einsatz und übertragen rund 7 Stunden Amateurfußball live im TV. Das sächsische Finale zwischen dem Chemnitzer FC und der BSG Chemie Leipzig haben die Verantwortlichen des Finaltags als absolutes Topspiel eingestuft. Auch das Zuschauerpotenzial ist rekordverdächtig. Der MDR überträgt das Finale ab 16:10 Uhr auch einzeln im LIVESTREAM. Auf den Sieger wartet die 1. Runde im DFB-Pokal 2022/2023 (29./30./31. Juli/1. August) und ein Spiel gegen einen Bundesligisten. Auch der finanzielle Anreiz dürfte für beide Vereine eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Die genaue Höhe der Vermarktungserlöse steht zwar noch nicht fest, aber im letzten Jahr flossen rund 168.000 Euro. Sieger und Unterlegener teilen die Summe im Verhältnis 75 zu 25. Am Donnerstag, 19. Mai, fand in Chemnitz die Pressekonferenz mit SFV-Präsident Hermann Winkler und den beiden Trainern statt.

Christian Tiffert (Chemnitzer FC): „Im Vergleich zu 2020, als wir den Pokal das letzte Mal geholt haben und ich noch Co-Trainer war, ist die Anspannung als Cheftrainer natürlich nochmal um einiges höher. Es sollte aber die Freude überwiegen. Es wird ein absolutes Highlight für uns alle und für die Jungs ein krönender Abschluss vor einer tollen Kulisse. Aber meine Spieler wissen, dass sie einiges tun müssen, gegen einen sehr, sehr guten Gegner.“

Miroslav Jagatic (BSG Chemie Leipzig): „Sowohl als Trainer als auch als Spieler kann man so ein Finale kaum erwarten. Jetzt sind wir mit einem absolut geilen Verein ganz nah dran, wir wollen einfach, dass es los geht, um alles rauszuhauen. Und wenn wir ehrlich sind, bieten sich in einer Fußballerkarriere nicht so oft solche Möglichkeiten und wir sollten das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Das sind Momente, auf die man hinarbeitet.“

SCHIEDSRICHTER MAX BRINGMANN IM INTERVIEW

Max Bringmann vom FC Bad Lausick wird am Samstag in Chemnitz das Finale leiten. Der 27-jährige ist bereits seit zwölf Jahren Schiedsrichter und seit der Saison 2021/22 als Referee in der Regionalliga eingestuft. Mit über 600 Einsätzen als Schiedsrichter und Assistent geht er mit einer guten Portion Erfahrung in das Endspiel am Wochenende. Max hat mit uns vor dem Finale über diese besondere Aufgabe gesprochen:

SFV: Was für einen Stellenwert hat das Finale für dich?
Max: "Nach der gerade abgeschlossenen Regionalliga-Saison ist dieses Finale natürlich der perfekte Abschluss, dementsprechend freue ich mich ungemein darüber, dafür nominiert worden zu sein."

SFV: Bereitest du dich speziell bzw. anders vor?
Max: "Grundsätzlich kenne ich ja beide Mannschaften, dementsprechend ist die Überraschung nicht zu groß. Dennoch ist ein Sachsenpokalfinale etwas völlig anderes als ein 'normales' Regionalligaspiel. Wie die beiden Mannschaften die Kulisse und die Wichtigkeit des Matchs in ihr Spiel aufnehmen werden, bleibt abzuwarten. Die theoretische Auseinandersetzung mit dem Spiel ist somit fast die gleiche. Athletisch werde ich die Woche über ganz normal trainieren, aber versuchen, besonders ausgeruht und ausgeschlafen in dieses letzte Spiel zu gehen."

SFV: Ist dieses Spiel das bisherige Highlight deiner Karriere?
Max: "Definitiv. Als ich 2013 beim Finale als Zuschauer im Zentralstadion war, war es ein ferner, unrealistischer Traum, eines Tages selbst einmal ein solches Spiel pfeifen zu dürfen. Dass es jetzt doch dazu kommt, ist einfach grandios!"

SFV: Wie soll die Reise weitergehen für dich? Ambitionen für die 3. Liga oder Etablierung in der 4. Liga?
Max: "Die Regionalliga ist für mich - auch altersbedingt - die Champions League, mehr geht nicht. Wenn es mir gelingt, mich dort in den nächsten Spielzeiten weiter zu etablieren, bin ich völlig zufrieden. Mit dieser Einstellung stelle ich bei jedem Spiel wieder fest, wie sehr ich mich darauf freue, wenn ich den Spielort erreiche, den Rasen betrete und Teil eines Fußballspiels bin. Hoffentlich bleibt das die nächsten Jahre genau so."

Vielen Dank für das Interview!


21. Mai 2022 | 16:15 Uhr: Chemnitzer FC - BSG Chemie Leipzig

Das Finale um den Wernesgrüner Sachsenpokal 2021/2022 zwischen dem Chemnitzer FC und der BSG Chemie Leipzig wird am 21. Mai 2022 um 16:15 Uhr im Stadion an der Gellertstraße in Chemnitz angepfiffen. Damit gehört die Partie in den dritten Slot der ARD-Konferenz, die am 21. Mai ab 12:05 Uhr in sieben Stunden alle Pokalendspiele der 21 Landesverbände zeigt. Auf die Pokalsieger wartet der DFB-Pokal und mindestens ein Spiel gegen einen Bundesligisten. Am Abend gibt es dann noch das DFB-Pokalfinale zwischen dem SC Freiburg und RB Leipzig aus dem Berliner Olympiastadion.

+++ ALLE  ANSETZUNGEN IM ÜBERBLICK +++
 


BSG CHEMIE LEIPZIG - FSV ZWICKAU 5:4 n.E. (1:0)

Nach einem nervenaufreibenden Pokalkrimi über 120 Minuten + Elfmeterschießen steht die BSG Chemie Leipzig im Finale um den Wernesgrüner Sachsenpokal 2021/2022 und reist am 21. Mai zum Rekordpokalsieger nach Chemnitz.

+++ Alle Infos zum Spiel bei SPORT IM OSTEN +++

SG MOTOR WILSDRUFF - CHEMNITZER FC 0:2 (0:0)

Dank eines 2:0-Erfolgs bei Landesligist SG Motor Wilsdruff steht der Chemnitzer FC als erster Finalist im Wernesgrüner Sachsenpokal fest. Die Himmelblauen hatten es vor 1.100 Zuschauern mit defensiv gut organisierten Gastgebern zu tun, die das Tor von Jakubov allerdings kaum ins Visier nehmen konnten. Nach einem 0:0 zur Pause musste für den Arbeitssieg der Chemnitzer auch ein Sonntagsschuss von Keller her, der nach einer guten Stunde den Knoten für den Favoriten platzen ließ. Freiberger sorgte in den Schlussminuten für die Entscheidung.

+++ Die Highlights des Spiels +++

KICKERS 94 MARKKLEEBERG - FSV ZWICKAU 0:5

Der FSV Zwickau gewinnt souverän sein Viertelfinalspiel in Markkleeberg mit 5:0. Ähnlich wie in Kamenz zeigte sich auch an diesem Abend relativ schnell und deutlich, wer in welcher Liga spielt. Der Drittligist aus Zwickau führte bereits nach 25 Minuten mit 3:0 und erhöhte kurz vor dem Pausenpfiff mit einem Elfmeter auf 4:0. In den zweiten 45 Minuten sahen die Zuschauer ein eher durchwachsenes Spiel, in der 58. verhinderte die Latte ein weiteres Tor für den FSV. Nur zwei Minuten später schepperte es dann doch noch einmal im Kasten von Braunsdorf. 5:0 für den FSV Zwickau. Doch die Markkleeberger gaben sich nicht auf und drängten zum Ende hin noch auf den Ehrentreffer. Dieses Kunststück blieb den Kickers allerdings verwehrt. Somit lautete der Endstand 5:0 für die Gäste.

Mit dem Sieg hat Zwickau weiterhin die Chance auf den ersten Sachsenpokalgewinn in ihrer Vereinsgeschichte. Der wollte bis jetzt noch nicht seinen Weg zu den Schwänen finden. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Im Halbfinale wartet die BSG Chemie Leipzig. Die hat sich das Spiel heute sicherlich genau angeschaut und ist heiß auf den Gegner. Die konkreten Spieltermine wird Pokalleiter U. Günther in Zusammenarbeit mit den Vereinen nun so schnell wie möglich fixieren.

+++ Die Highlights bei SPORT IM OSTEN +++

BISCHOFSWERDAER FV 08 - CHEMNITZER FC 1:3

Der Rekordpokalsieger hat die Hürde in Bischofswerda übersprungen und das Halbfinalticket gelöst. Ein Selbstläufer war es für die Mannschaft von Trainer Christian Tiffert aber keineswegs. Vor allem in der ersten Halbzeit lieferten die Gastgeber dem Regionalligisten ein Duell auf Augenhöhe und gingen sogar in Führung. Bruno Schiemann schloss einen gut vorgetragenen Angriff zur 1:0-Führung für Schiebock ab. Der CFC antwortete allerdings nur fünf Minuten später mit dem Ausgleich durch Freiberger. In der zweiten Hälfte machte der Favorit dann alles klar. Brügmann und Pelivan sorgten für den 3:1-Sieg für den CFC. Alle Highlights des Spiels gibt’s bei SPORT IM OSTEN.

AUSLOSUNG HALBFINALE

In der Halbzeit wurde unter den Augen von Volkmar Beier (Vorsitzender SFV-Spielausschuss) und Pokalleiter Ulrich Günther das Halbfinale ausgelost. Tino Gottlöber, ein Schiebocker Urgestein, zog die Lose aus der Trommel. Vorsorglich wurde auch das Heimrecht für das Finale ausgelost. Sollten nämlich zwei Mannschaften einer Spielklassenebene das Finale erreichen, entscheidet das Los über das Heimrecht. In diesem Fall wird das Finale beim Sieger des zweiten Halbfinals steigen.

HF 1: BSG Chemie Leipzig - Sieger Kickers 94 Markkleeberg/FSV Zwickau
HF 2: SG Motor Wilsdruff - Chemnitzer FC

SG MOTOR WILSDRUFF - SG HANDWERK RABENSTEIN 7:6 n.E. (2:2)

Die SG Motor Wilsdruff hat im Landesliga-Duell die SG Handwerk Rabenstein bezwungen und steht im Halbfinale um den Wernesgrüner Sachsenpokal. Momentan belegen die Wilsdruffer zwar den letzten Platz in der Sachsenliga, im Pokal scheint es allerdings zu laufen. Nach der Führung in der ersten Hälfte drehte Rabenstein die Partie, doch den Gastgebern gelang kurz vor ultimo der Ausgleich und damit der Sprung in die Verlängerung. Für die Entscheidung musste das Elfmeterschießen herhalten, in dem die SG Motor Wilsdruff die besseren Nerven hatte.

FSV BUDISSA BAUTZEN - BSG CHEMIE LEIPZIG 0:2

Für die FSV Budissa Bautzen ist die Pokalreise zu Ende. Nach richtig starkem Fight mussten sich die Pokalsieger-Besieger der BSG Chemie mit 0:2 geschlagen geben. Timo Mauer (55.) und Philipp Wendt (88.) trafen für den Regionalligisten. Alle Infos mit den Highlights gibt’s bei SPORT IM OSTEN.

AF: SV EINHEIT KAMENZ - FSV ZWICKAU 0:5

Der Drittligist vom FSV Zwickau hat sich beim Sachsenligisten in Kamenz keine Blöße gegeben und visiert den Titel an. Mit 5:0 gewannen die Schwäne bei den Ostsachsen, die ihr erstes Pflichtspiel nach der Corona-Pause absolvierten. FSV-Sportdirektor Toni Wachsmuth formulierte an den SpiO-Mikrofonen den Pokalsieg als klares Ziel. Im Viertelfinale müssen die Zwickauer aber erst die Hürde bei den Kickers Markkleeberg nehmen. Am 6. April wird die Partie im Sportpark Camilo Ugi um 19 Uhr angepfiffen  Alle Highlights gibt’s bei SPORT IM OSTEN.

NACHHOLER ACHTELFINALE

Ein Achtelfinalspiel ist noch offen. Am Samstag kämpft David gegen Goliath im beschaulichen Kamenz. Der Gastgeber empfängt den Drittligisten aus Zwickau und hofft auf ein Pokalwunder. Das Wetter soll ja prächtig werden, warum nicht einen Samstagsausflug in die Lessingstadt machen. 14.00 Uhr ist Anstoß im Stadion der Jugend. Wer lieber im heimischen Garten bei Kaffee und Kuchen die Spiele verfolgen möchte, findet sowohl im TV als auch im Stream eine Konferenzschaltung (zur gleichen Zeit wird auch in Thüringen und Sachsen-Anhalt im Pokal gespielt). Der MDR überträgt ab 14.00 Uhr.

3 von 4 Achtelfinal-Partien im Wernesgrüner Sachsenpokal sind bereits nachgeholt und der Bischofswerdaer FV 08, die SG Motor Wilsdruff und die SG Handwerk Rabenstein haben sich um die Plätze im Viertelfinale durchgesetzt. Der aktuelle Tabellenführer der Sachsenliga aus Freital, der in dieser Saison in der Liga nur ein einziges Gegentor hinnehmen musste, hielt gegen Bischofswerda zwar gut dagegen, unterlag schließlich aber doch mit 0:3. Tom Grellmann ließ in der 60. Minute den Knoten für Schiebock platzen.

+++ HIGHLIGHTS DES SPIELS +++

Die SG Motor Wilsdruff, im Moment Tabellenschlusslicht in der Sachsenliga, musste zum Tabellenführer der Landesklasse Ost, dem FSV Oderwitz 02. Die Entscheidung fiel in diesem Spiel erst kurz vor dem Schlusspfiff. Für die Gäste aus Wilsdruff trafen Yves Morgenstern (82.) und Tim Wollmann (87.), ehe Oderwitz‘ Tim Scholz in der letzten Minute die Hausherren nochmal hoffen ließ. Der Sachsenligist brachte die Führung allerdings über die Zeit und sammelt damit wichtiges Selbstvertrauen im Kampf um den Klassenerhalt. Im Viertelfinale trifft Wilsdruff am 26. März auf Ligakonkurrent Rabenstein. Die SG Handwerk setzte sich im Heimspiel gegen den FV Dresden 06 Laubegast souverän mit 2:0 durch. Noch offen ist die Begegnung zwischen Einheit Kamenz und Zwickau, die erst am 26. März nachgeholt werden kann.

SV PANITZSCH/BORSDORF 1920 - CHEMNITZER FC 0:3

Der Rekordpokalsieger hat seine Pflichtaufgabe beim SV Panitzsch/Borsdorf erfüllt. Gegen einen beherzten Stadtoberligisten setzten sich der CFC mit 3:0 durch.

+++ SPORT IM OSTEN +++


Eigentlich sollte am kommenden Samstag, 20. November, im Rahmen der Drittligapartie zwischen dem FSV Zwickau und dem 1. FC Magdeburg das Viertelfinale ausgelost werden. Da allerdings noch vier Spiele nachgeholt werden müssen, wird die Auslosung nicht am Samstag stattfinden.

SSV MARKRANSTÄDT - FSV BUDISSA BAUTZEN 0:3 (0:0)

Die FSV Budissa Bautzen ist mit einem deutlichen und verdienten 3:0-Auswärtserfolg beim SSV Markranstädt als erste Mannschaft ins Viertelfinale um den Wernesgrüner Sachsenpokal eingezogen. Spielbericht, alle Tore im Video und die Stimmen zum Spiel gibt's bei SPORT IM OSTEN.

FAVORITEN EINE RUNDE WEITER

Die BSG Chemie Leipzig und die Kickers Markkleeberg sind die nächsten Mannschaften im Viertelfinale. In Leutzsch ließ der Regionalligist nichts anbrennen und siegte standesgemäß gegen den Dresdner SC mit 6:0. Markkleeberg setzte sich als Landesligist beim Bornaer SV mit 4:2 durch und gehört damit ebenfalls zur Runde der letzten acht Mannschaften. Anerkennung dafür!

Der CFC legte im Vergleich zur BSG noch einen drauf und kam beim 7:0 in Liebertwolkwitz nicht in Bedrängnis. Die Himmelblauen mussten aus der 3. Runde nachsitzen und werden voraussichtlich schon am Buß- und Bettag beim Kreisoberligisten Panitzsch/Borsdorf ihr Achtelfinale nachholen.

+++ SPORT IM OSTEN +++


3. RUNDE

Der Sonntag lief im Vergleich zum restlichen Wochenende schon fast geordnet ab. Schiebock mühte sich in Colditz eine Runde weiter und die Kickers 94 Markkleeberg holen sich im Pokal Selbstvertrauen. Nachdem schon der VfB Auerbach sensationell in Runde zwei eliminiert wurde, bekamen die Zuschauer beim 6:3-Auswärtssieg in Oelsnitz beste Fußball-Unterhaltung geboten.

Die BSG Chemie Leipzig erledigt ihre Pokalaufgabe beim VfB Fortuna Chemnitz standesgemäß mit 5:0. Das ligainterne Duell zwischen dem FV Dresden 06 Laubegast und Empor Glauchau entscheiden die Dresdner mit 3:0 relativ deutlich für sich. In der Sachsenliga trennt die beiden Mannschaften nur ein Pünktchen.

DER SAMSTAG

Nach dem VfB Auerbach und dem FC Eilenburg musste nun auch der 1. FC Lokomotive Leipzig dran glauben. Der Titelverteidiger aus Probstheida unterlag verdient mit 0:2 gegen die FSV Budissa Bautzen.

Es scheint fast so, als würde es das Jahr der Underdogs werden und es sind nicht nur die Regionalligisten, die schwächeln. Oderwitz (LK) schmeißt Lößnitz raus, Stadtligist Panitzsch/Borsdorf siegt gegen Krostitz, der SV Einheit Kamenz schlägt den VFC Plauen deutlich mit 3:0 und auch der Dresdner SC behält im Derby gegen Striesen die Oberhand.

Der Chemnitzer FC lässt allerdings beim 9:1-Erfolg in Grimma keine Zweifel aufkommen und der FSV Zwickau setzt sich gegen den FC Inter mit 3:1 durch.

SSV MARKRANSTÄDT - FC EILENBURG 5:4 n.E.

Der SSV Markranstädt besiegt nach einem 0:2-Rückstand den FC Eilenburg mit 5:4 nach Elfmeterschießen und steht im Achtelfinale um den Wernesgrüner Sachsenpokal.

Der Landesligist machte von Beginn an deutlich, dass sie sich dem Regionalligisten aus Eilenburg nicht kampflos ergeben. Die Mannschaft von Coach Brosius agierte diszipliniert, organisiert und störte den FC Eilenburg immer wieder hartnäckig in den entscheidenden Momenten. Trotzdem ging der Regionalligist durch zwei gelungene Aktionen schmeichelhaft mit 2:0 in Führung. Der starke Pascal Sauer traf doppelt für die Eilenburger.

Die Gastgeber ließen sich aber nicht beirren und versuchten auch in Hälfte zwei ihren Matchplan umzusetzen. Als Schiri Lars Albert in der 74. Minute ein Handspiel im Strafraum erkannte, nutzte SSV-Torjäger Perrucker die Chance zum Anschlusstreffer vom Punkt. Und Markranstädt blieb dran. Gute 10 Minuten später stand der aktuell beste Torschütze der Sachsenliga wieder goldrichtig und nickte einen langen Ball in den Strafraum zum 2:2-Ausgleich ein. Das Stadion am Bad tobte und dem FC Eilenburg waren die schweren letzten Wochen anzumerken. In der Verlängerung versuchte der Regionalligist zwar nochmal Tempo zu machen, oft fehlte es aber an der nötigen Präzision, an Mut und Konzentration. Hinzu kam noch eine Sachsenligist, der mit Herz und Willen verteidigte.

Schließlich musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen und da behielten die Gastgeber die Nerven. SSV-Goalie Christian Wings hielt zwei Elfmeter und konnte damit seinen kleinen Anteil am zweiten Gegentor mehr als zurückzahlen.

+++ ALLE TORE DER PARTIE +++


Die 3. Runde um den Wernesgrüner Sachsenpokal wird am Freitagabend in Markranstädt eröffnet. Der Sachsenligist empfängt den FC Eilenburg um 19 Uhr im Stadion am Bad und es ist das erste von insgesamt drei Spielen, das der MDR im LIVETSREAM überträgt. Angesetzt sind an diesem Wochenende allerdings nur 15 von 16 Spielen aus der 3. Runde. Der FC Grimma und der Chemnitzer FC müssen am Samstag ihr Spiel aus der 2. Runde nachholen, ehe der Sieger dann beim SV Liebertwolkwitz um den Einzug ins Achtelfinale spielt.

Ebenfalls am Samstag greift mit dem FSV Zwickau nun auch der sächsische Drittligist ins Geschehen ein. Im Hafenstadion in Torgau treffen die Westsachsen auf den FC Inter und reisen gewiss nicht mit den besten Erinnerungen an. Das Spiel gibt es ebenfalls im LIVESTREAM.

Der Titelverteidiger aus Probstheida muss nach Bautzen und auf der Müllerwiese ist Spannung geboten. Beide Mannschaften haben in den letzten Wochen ihre Form gefunden und waren nicht zu bezwingen. Am Sonntag stehen dann noch vier Partien auf dem Plan. Die BSG Chemie muss zum VfB Fortuna Chemnitz. Hier gibt`s den LIVESTREAM.

+++ Alle Spiele +++

Von SFV