Ziel des Dialogformats ist es, den direkten Austausch zwischen Verband, Vereinen und regionalen Akteuren zu intensivieren sowie konkrete Herausforderungen vor Ort zu besprechen und gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.
An dem Austausch nahmen zahlreiche Vertreter aus Verband und Vereinen teil. Für den Sächsischen Fußball-Verband waren Präsident Hermann Winkler sowie der stellvertretende Geschäftsführer Tom Prager vor Ort. Die beiden Vereine wurden durch ihre Vorstände, Trainer und ehrenamtlichen Funktionsträger repräsentiert. Auch der Kreisverband Fußball Zwickau war vertreten.
Fusion als strategischer Schritt
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die zukünftige Entwicklung des Fußballs im ländlichen Raum. Die SV Schönberg und der FSV Oberwiera arbeiten bereits seit neun Jahren erfolgreich in einer Spielgemeinschaft zusammen. Mit aktuell rund 140 Mitgliedern und vollständig besetzten Mannschaften von den F-Junioren bis in den Herrenbereich leisten beide Vereine eine bemerkenswerte Arbeit unter strukturell herausfordernden Bedingungen.
Vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen und steigender Anforderungen im Vereinsmanagement streben beide Vereine eine Fusion zur Saison 2027/2028 an. Ziel ist es, langfristig stabile Strukturen zu schaffen und den Fußballstandort in der Region nachhaltig zu sichern.
Im Rahmen des Vereinsdialogs wurden zentrale rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen für diesen Prozess erörtert. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden nun die Grundlage für die nächsten Schritte auf dem Weg zur geplanten Vereinsfusion.
„Die Zusammenarbeit der beiden Vereine ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie durch gemeinsame Anstrengungen auch im ländlichen Raum erfolgreiche und zukunftsfähige Vereinsarbeit möglich ist“, betonte SFV-Präsident Hermann Winkler.
Mit dem Vereinsdialog unterstreicht der Sächsische Fußball-Verband seinen Anspruch, die Vereine aktiv bei ihren Herausforderungen zu begleiten und praxisnahe Unterstützung zu bieten.






