Hintergrund der Teilnahme ist der Wunsch von DFB-Nationaltrainer Daniel Gerlach, den Nachwuchsspielern mehr Spielpraxis und Wettkampferfahrung zu ermöglichen. Da es im Futsal aktuell keinen geregelten Juniorenspielbetrieb gibt, stellt die Regionalliga eine ideale Alternative dar. Auf Wunsch des DFB und der Futsal-Stützpunkte hat der Nordostdeutsche Fußballverband die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen, damit auch Juniorenspieler am Spielbetrieb teilnehmen können. Um die Belastung so gering wie möglich zu halten, wurde die Liga zudem in eine Nord- und Südstaffel aufgeteilt. Da sich im Raum Leipzig kein Verein als Träger einer Futsal-Mannschaft gefunden hat, übernimmt der SFV die Rolle des Futsal-Heimvereins und ermöglicht damit die Teilnahme. Die Talente vom Futsal-Stützpunkt Dresden werden beim SC Borea Dresden eingesetzt und erhalten somit ebenfalls Spielpraxis.
Große Herausforderung, großer Mehrwert
Betreut wird die Mannschaft von den beiden Trainern Oliver Herzberg und Peter Hammel. Zum Kader gehören Spieler der Jahrgänge 2008 bis 2010 sowie einzelne ehemalige Stützpunktspieler. Um Überschneidungen mit dem Vereinsfußball möglichst zu vermeiden, werden die Heimspiele überwiegend unter der Woche ausgetragen. Für das Trainerteam bedeutet das Projekt einen organisatorischen Aufwand. Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit, die Talente nicht nur im Training, sondern auch im Wettkampf intensiv zu begleiten.
Oliver Herzberg: „Der Mehrwert für die Jungs ist unübersehbar. In jedem Spiel müssen sie an ihre Grenzen gehen, Verantwortung übernehmen und sich gegen starke Gegner behaupten. Wenn sich perspektivisch aus dem Kreis der aktuellen und ehemaligen Stützpunktspieler eine eigenständige Mannschaft entwickelt, wäre das der Idealfall. Das Potenzial innerhalb der Gruppe ist groß und soll auch künftig gezielt gefördert werden."
Die bisherigen Auftritte zeigen bereits, wie wichtig diese Erfahrungen für die Entwicklung der Spieler sind. Gegen starke Konkurrenz sammelt das junge Team wertvolle Spielpraxis und entwickelt sich von Partie zu Partie weiter – sportlich wie persönlich.





