Sicherheitsberatung im FVO

Referent und SFV-Sicherheitsausschuss-Mitglied Dr. Mario Thieme konnte bei seinem Vortrag in Lautitz einige Unklarheiten beseitigen. Trotzdem wurde deutlich, dass bei den Vereinen noch Unsicherheiten bestehen.

Foto: FVO

Im Rahmen des von der Sparkassenstiftung Oberlausitz-Niederschlesien finanziell unterstützten Projektes „Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung “ hatte der Vorstand des FVO zu einer Beratung zum Thema „Sicherheit im Fußball“ eingeladen. Als Referent und Gesprächspartner wurde Dr. Mario Thieme, langjähriger Schiedsrichter und Mitglied des Sicherheitsausschusses des Sächsischen Fußballverbandes, gewonnen. Im Sportheim des SV Lautitz 96 nahmen 24 Funktionäre aus 20 Vereinen an der Veranstaltung teil. In einer anonymen Befragung, an der sich 17 Teilnehmer beteiligten, bewerteten 13 die Veranstaltung mit sehr gut und gut.

Dr. Thieme ging im ersten Teil seines Vortrages auf allgemeine Probleme der Sicherheit im sächsischen Fußball ein, erläuterte die Sicherheitsmaßnahmen vor den Spielen auf Landesebene und betonte die Notwendigkeit prophylaktischer Maßnahmen. Im zweiten Teil ging es vor allem  um die Sicherheit in „kleinen“ Vereinen, um den Ordnungsdienst bei Spielen auf der Kreisebene, die Rechte und Möglichkeiten der dort eingesetzten Ordner, die Stadionsordnung, das Hausrecht der Vereine und die Heranziehung der Polizei in kritischen Situationen. Auch in der regen Diskussion ging es vorrangig um die genannten Probleme. Es zeigte sich, dass in den Vereinen noch viele Unsicherheiten in Fragen Sicherheit existieren.

Die Teilnehmer regten an, dass weitere Veranstaltungen durch den FVO für die Vereine und ihre Funktionäre durchgeführt werden sollten. Im Mittelpunkt stand dabei die Forderung nach Schulungen und möglicher Zertifizierung der Leiter des Ordnungsdienstes der Vereine. Aber auch zu anderen Themen, wie Sportgerichtsbarkeit, Sponsorengewinnung, Gewinnung und Arbeit mit den Ehrenamtlichen und Erste Hilfe sollten behandelt werden. FVO-Präsident Reginald Lassahn bedankte sich bei allen Beteiligten und versprach, dass weitere Veranstaltungen dieser Art in Angriff genommen werden.

[Reginald Lassahn]