Neue Führungskräfte für Sachsen

Das SFV Leadership-Programm startete erfolgreich in die zweite Runde.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten SFV Leadership-Programms bei ihrer ersten Schulung in Leipzig. © Anke Matuschek-Schricker

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten SFV Leadership-Programms bei ihrer ersten Schulung in Leipzig. © Anke Matuschek-Schricker

Trotz der sich überschlagenden Ereignisse um den Coronavirus, konnte letztes Wochenende unter der Einhaltung der notwendigen Maßnahmen das erste von vier Modulen des SFV Leadership-Programmes stattfinden. In seiner zweiten Auflage nach 2017/2018 setzt der SFV somit den Kurs der Entwicklung der Ehrenamtlichen im Verband weiter fort, um den Prozess der Ehrenamtsgewinnung, - bindung und -qualifizierung auch zukünftig aktiv mitzugestalten.

Hermann Winkler (SFV-Präsident): „Bei über 25.000 Ehrenamtlichen, deren Durchschnittsalter über 50 Jahren liegt, müssen wir uns als Verband dringend um qualifizierten Nachwuchs kümmern. Dies geschieht u.a. mit diesem Programm. Als Führungskraft geht es nicht nur darum, zu führen, Ziele zu haben und eine Vision zu verfolgen. Mit Leadership verbinde ich auch, dass die Führungspersönlichkeit im wahrsten Sinne Persönlichkeit, Werte und Überzeugungen hat und diese auch vorlebt!“

Nach der Eröffnung durch den Präsidenten Hermann Winkler, der es sich nicht nehmen ließ, die Leader von morgen mit persönlichen und offenen Worten zu begrüßen, gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer inhaltlich gleich aktiv in die Offensive. Führungspersönlichkeit und Selbstmanagement standen als große Themen für die kommenden Tage auf dem Programm. „Sich selbst mit seinen Stärken und Schwächen zu kennen, ist eine Grundvoraussetzung dafür, das Verhalten anderer Menschen zu verstehen und sie zu führen. Mit diesem Wissen ist es möglich den eigenen Tätigkeitsspielraum als Führungskraft im Ehrenamt stärkenorientiert zu erweitern und eigene Mitglieder entsprechend ihren Stärken einzusetzen und zu führen.“, so die Referentin Stefanie Siegl vom Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft.

Voller neuer Erkenntnisse über die eigenen Persönlichkeitspräferenzen konnten alle Ihre Eindrücke beim Netzwerken am Abend in gemütlicher und freundschaftlicher Runde vertiefen. Umso frischer und motivierter startete das bunt gemischte Teilnehmerfeld in den zweiten Tag, der genauso aktiv und praxisorientiert weiter ging, wie er zum Vortag endete. Voller Vorfreude auf das nächste Modul im Juni mit den Themen Gesprächsführung und Kommunikation konnten sich alle ein wenig erschöpft, aber zufrieden voneinander verabschieden - so geht erfolgreiche Verbandsentwicklung!

Von Anke Matuschek-Schricker