Der VFC Plauen ging als erste Landesmeister in die Geschichte ein (LVZ).

Im Jahr 1990 trafen sich die Vorstände der Fußball-Bezirksverbände Chemnitz, Dresden und Leipzig der DDR und bekundeten ihren Willen, nach den politischen Wende 1989 in Deutschland den Sächsischen Fußball-Verband neu zu gründen. Mit einer Anschubfinanzierung von jeweils 3.000 DDR-Mark wurde der Verband am 06. Oktober 1990 im Ratssaal der Stadt Chemnitz gegründet. 

Bereits im Vorfeld bekundeten eine Vielzahl der Spitzenvereine der ehemaligen Bezirksligen ihr Interesse, mit Beginn des Spieljahres 1990/1991 in einer Landesliga anzutreten. Insgesamt 12 Vereine nahmen den Spielbetrieb in der sächsischen Landesliga auf. Den historischen, ersten Sachsenmeister-Titel erspielte sich die Mannschaft vom VFC Plauen.

SFV-Geschäftsführer Gerhard Oertel gratuliert Klaus Reichenbach zur Wahl.

Der Sächsische Fußball-Verband wurde besonders durch den Bayerischen Fußball-Verband bei der Vorbereitung des Gründungsverbandstages unterstützt. Der Druck einer ersten zu beschließenden Satzung und eines Terminheftes für den Spielbetrieb der Landesliga half beim Neustart. Auch die Einführung eines zentralen Passwesens nach dem Vorbild der Verbände der alten Bundesländer erfolgte durch großzügige Unterstützung der Freunde aus Bayern. Elemente des ersten Passwesens sind noch heute gültig.

Wichtige Schwerpunkte nach der Gründung des Verbandes war der Aufbau des Junioren-Spielbetriebes, die Entwicklung der Talentförderung und der Aufbau von Landesauswahlmannschaften. Der Frauen- und Mädchenfußball musste nahezu komplett neu geschaffen werden.

Höhepunkte im Vier-Jahres-Rhythmus

Das SFV-Präsidium beim 2. Verbandstag 1998 (privat).

Regelmäßige Höhepunkte bildeten fortan die Verbandstage, auf denen neben der Struktur auch die jeweiligen Entwicklungsschwerpunkte definiert wurden. Besonders einschneidend waren die zwei zu bewältigenden Strukturreformen in den Jahren 1993/94 und 2010. Von ehemals 58 Kreisverbänden nach der politischen Wende reduzierte sich die Anzahl zunächst auf 28 Kreise, die in drei Bezirksverbänden (Chemnitz, Dresden, Leipzig) den Fußballsport organisierten.

Im Jahr 2010 verschmolzen die drei Bezirksverbände mit dem Sächsischen Fußball-Verband und die Zahl der Kreise reduzierte sich auf heute 10 Kreis- und 3 Stadtverbände. Die Umsetzung dieser schwierigen Aufgabe war für alle Beteiligten nicht einfach. Die strukturellen und finanziellen Voraussetzungen ließen jedoch keine Alternativen zu. Die Mitgliederstatistik des Sächsischen Fußball-Verbandes, als stärksten Verband innerhalb des Nordostedeutschen Fußball-Verbandes, entwickelte sich stetig.

Präsidiumsmitglieder Präsident Klaus Reichenbach
  Vizepräsident Horst Knüpfer
  Vizepräsident Horst Kühn
  Schatzmeister Heinz Langer
  Geschäftsführer Gerhard Oertel
Vorstandsmitglieder Spielausschuss Wolfgang Nitzschke
  Jugendausschuss Lothar Müller
  Schiedsrichterausschuss Günter Männig
  Medizinischer Ausschuss Dr. Hans-Jörg Eißmann
  Beisitzer Rudi Glöckner
  Beisitzer Gerhard Griesbach
  Beisitzer Bernd Kraus
  Vorsitzender Sportgericht Rainer Hertle
  Vorsitzender Schiedsgericht Helge Hausmann

Themen:

  • Aufbau eines arbeitsfähigen Vorstandes
  • Organisatorischer Aufbau der Verbandsstrukturen
  • Erarbeitung und Beschlussfassung der erst Satzung und Ordnungen
  • Aufbau des Passwesens
  • Umwandlung der DFV-Übungsleiterstufen in Lizenzen des DFB
  • Bildung von Auswahlmannschaften und Teilnahme am DFB-Länderpokal
  • Unterstützung bei der Schaffung leistungsstarker Vereine
  • 1. Spiel einer sächsischen Auswahlmannschaft am 12.09.1990 in Plauen gegen den Patenverband Württemberg (0:2) im Rahmen des DFB-Länderpokals (Herren). Am 16.10.1990 unterliegt Sachsen im DFB-Länderpokal der Herren in Markkleeberg der bayerischen Auswahl mit 1:2.
  • Im 1. Spiel der Frauen-Landesauswahl am 10.11.1990 in Rodewisch gelingt Sachsen 2:1-Erfolg gegen Württemberg. Im 2. Vergleich im Rahmen des DFB-Länderpokals unterliegt die sächsische Frauenauswahl Bayern mit 0:6 in Landshut.

Herren Landesliga

Die Erst- bis Viertplatzierten des letzten Spieljahres 1989/1990 der Bezirksligen erhiellten das Spielrecht für die Landesliga 1990/1991. Nach dem ersten Jahr wechselte Motor Altenburg in den Thüringer Fußball-Verband. 

In einer einfachen Qualifikationsrunde zwischen den Tabellenzweiten der Bezirksligen Chemnitz, Dresden und Leipzig sowie dem Vorletzten nach Ende der ersten Landesligasaison wurde ein weiterer Aufsteiger ermittelt.

Präsidiumsmitglieder Präsident Klaus Reichenbach
  Vizepräsident Horst Knüpfer
  Vizepräsident Rainer Hertle
  Schatzmeister Karlheinz Sarfert
  Geschäftsführer Gerhard Oertel
Vorstandsmitglieder Spielausschuss Wolfgang Nitzschke
  Jugendausschuss Lothar Müller
  Schiedsrichterausschuss Günter Männig
  Ausschuss FMA Gerhard Breiter
  Landeslehrwart Dr. Hans-Dieter Herzog
  Ausschuss Breitensport Dieter Winter
  Sportgericht Dieter Schlegel
  Schiedsgericht Helge Hausmann
Heinz Langer wurde 1994 verabschiedet. (privat)

Themen:

  • > 8000 neue Mitglieder: 96.855 Mitglieder in 1.032 Vereinen
  • Verabschiedung einer Neufassung der Satzung und Ordnungen
  • Bildung eines Landeslehrstabes, eines Breitensportausschusses und eines Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball
  • 1991/92 wurde der Spielbetrieb in der Landesliga der Frauen sowie in den A-, B- und C-Jugend-Landesligen aufgenommen
  • In 16 Talentförderzentren werden etwa 320 entwicklungsfähige Talente im Alter von 11-14 Jahren gefördert
  • Im DFB-Trainingsstützpunkt in Leipzig werden etwa 60 talentierte Jungen im Alter von 15-18 Jahren betreut
  • Abschluss der Strukturreform (Reduzierung von 58 auf 28 Kreisverbände)
  • Übernahme der Sportschule Leipzig vom NOFV und Beginn der Rekonstruktionsmaßnahmen
  • Einführung der Platzkommissionen ab der Saison 1993/94
Präsidiumsmitglieder Präsident Klaus Reichenbach
  Vizepräsident Horst Knüpfer
  Vizepräsident Rainer Hertle
  Beisitzer Herrmann Pezenka
  Schatzmeister Karlheinz Sarfert / Ralph Schmidkonz (ab 1997)
  Geschäftsführer Michael Weise / Bernd Kraus (ab 1999)
Vorstandsmitglieder Spielausschuss Wolfgang Nitzschke
  Jugendausschuss Lothar Müller
  Schiedsrichterausschuss Günter Männig
  Frauen- und Mädchenfußball Andreas Roitsch / Marion Meyer (ab 2000)
  Ausschuss Breitensport Dieter Winter
  Landeslehrwart Dr. Hans-Dieter Herzog
  Sportgericht Thomas Brasch / Karl-Heinz Brösdorf (ab 2000)
  Verbandsgericht Dr. Wolfgang Zimutha
Das SFV-Präsidum beim 2. Verbandstag in Chemnitz. (privat)

Themen:

  • Einführung der Drei-Punkte-Regelung ab Spieljahr 1995/96
  • Durchführung der Festwoche „100 Jahre DFB in Leipzig“ im Jahr 2000
  • Die Mitgliederzahl des Verbandes konnte auf 133.384 erhöht werden, die Zahl der Vereine stieg auf 1.060
  • Zur Absicherung des Spielbetriebes konnten 800 neue Schiedsrichter gewonnen werden
  • Seit 1994 wurden 12 B-Lizenz-Lehrgänge durchgeführt. Die Zahl der Trainer in dieser Lizenzstufe beträgt nunmehr 633. Die Zahl der Jugendbetreuer erhöht sich auf 2.254
  • Zielstrebige Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs (120 Frauen- und 62 Mädchen- Mannschaften)
  • 38 Trainer arbeiten in drei Landeszentren und 17 Talentstützpunkten mit etwa 400 jungen Fußballern der Altersklassen 10–14
  • 27 junge Spieler aus dem Verbandsgebiet wurden in die Jahrgangsmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes aufgenommen
  • 2001: Namensgebung der Sportschule Leipzig „Sportschule Egidius Braun“ 
  • Einführung der DFB-Aktion Ehrenamt im Jahr 1997
  • seit 1997/98 Aufnahme der Hallenmeisterschaften in den Terminplan
Präsidiumsmitglieder Präsident Klaus Reichenbach
  Vizepräsident Horst Knüpfer
  Vizepräsident Rainer Hertle
  Beisitzer Herrmann Pezenka
  Schatzmeister Ralph Schmidkonz
  Geschäftsführer Bernd Kraus
Vorstandsmitglieder Spielausschuss Wolfgang Nitzschke
  Jugendausschuss Jens Vöckler
  Schiedsrichterausschuss Andreas Schrank
  Frauen- und Mädchenfußball Marion Meyer
  Ausschuss Breitensport Dieter Winter
  Landeslehrwart Jörg Wunderlich
  Sportgericht Karl-Heinz Brösdorf
  Verbandsgericht Dr. Wolfgang Zimutha
Confederations Cup 2015 in Leipzig (Getty Images)

Themen:

  • Gewinn des DFB-Länderpokals durch die U21-Landesauswahl des SFV
  • Frauen-EM im Raum Leipzig                                                                                                                   
  • Durchführung des Confederations Cups in Leipzig
  • Endrundenauslosung zur WM 2006 auf dem Messegelände in Leipzig                                  
Präsidiumsmitglieder Präsident Klaus Reichenbach
  Vizepräsident Jörg Freund
  Vizepräsident Rainer Hertle
  Schatzmeister Ralph Schmidkonz
  Beisitzer Herrmann Pezenka
  Geschäftsführer Bernd Kraus
Vorstandsmitglieder Spielausschuss Wolfgang Nitzschke
  Jugendausschuss Jens Vöckler
  Schiedsrichterausschuss Harald Sather
  Frauen- und Mädchenfußball Marion Meyer
  Ausschuss Breitensport Andreas Wehner
  Landeslehrwart Frank Pohl
  Sportgericht Stefan Oberholz
  Jugendsportgericht Mario Stein
  Verbandsgericht Jörg Gernhardt
Leipzig war Spielort der WM 2006 (Getty Images)

Themen: 

  • Einführung der Jugendsportgerichte
  • Autorisierung des Verbandsgerichts zur 2. Instanz für die Kreisverbände
  • Vorbereitung der Umsetzung der Strukturreform im sächsischen Fußball
  • FIFA-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland mit Spielort Leipzig
  • U17-Europameisterschaft der Junioren

Dieser Verbandstag hatte einzig das Ziel, die Strukturreform zu verabschieden. So wurde die Auflösung der Bezirksverbände und die Reduzierung auf 13 Kreis- und Stadtverbände beschlossen. Die Kreisverbände erhielten den Auftrag zur Formierung der neuen Struktur. Die Bezirksverbände beschlossen, mit dem Sächsischen Fußball-Verband zu verschmelzen.

Präsidiumsmitglieder Präsident Klaus Reichenbach
  1. Vizepräsident Jörg Gernhardt
  Vizepräsident Christoph Kutschker
  Vizepräsident Stephan Oberholz
  Vizepräsident Heiko Petzold
  Schatzmeister Sven Zschiesche
  Geschäftsführer Frank Pohl
Vorstandsmitglieder mit Funktion Spielausschuss Uwe Dietrich
  Frauen- und Mädchenfußball Nadine Haase
  Jugendausschuss Jens Vöckler
  Schiedsrichterausschuss Harald Sather
  Ausschuss Breitensport Frank Rechenberg
  Landeslehrwart Dr. Thomas Hauser / Marcus Danz (ab 2013)
  Sicherheitsausschuss Dietmar Beer
  Sportgericht Steffen Haber
  Jugendsportgericht Mario Stein
  Verbandsgericht Steffen Tänzer
Die besten Frauen der Welt liefen 2011 in Dresden auf.
Frauen-WM 2011 in Dresden (Getty Images)

Ausgewählte Schwerpunktaufgaben:

  • Umsetzung Strukturreform
  • Beschlussfassung einer neuen Satzung ab 01.07.2010
  • Beschlussfassung einheitlicher Spiel-,  Jugend-, Schiedsrichter-, Ausbildungs- und Rechts- und Verfahrensordnung am 01.07.2010
  • FIFA-U20-Weltmeisterschaft der Frauen mit Spielort Dresden
  • FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft 2011 mit Spielort Dresden
  • Festveranstaltung 20 Jahre Sächsischer Fußball-Verband am 10.12.2010
Präsidiumsmitglieder Präsident Klaus Reichenbach
  1. Vizepräsident Jörg Gernhardt
  Vizepräsident Christoph Kutschker
  Vizepräsident Stefan Oberholz
  Vizepräsident Heiko Petzold
  Schatzmeister Sven Zschiesche
  Geschäftsführer Frank Pohl
Vorstandsmitglieder Jugendausschuss Jens Vöckler
  Schiedsrichterausschuss Harald Sather
  Ausschuss Breitensport Frank Reichenberg
  Frauen- und Mädchenfußball Nadine Rollert
  Qualifizierung und Vereinsberatung Marcus Danz
  Sicherheitsausschuss Dietmar Beer
  Sportgericht Steffen Haber
  Jugendsportgericht Mario Stein
  Verbandsgericht Steffen Tänzer
Klaus Reichenbach nach seiner Wiederwahl 2014.

Themen:

  • Bewältigung des DFB-Masterplanes als zentrale Aufgabe des Verbandes
  • Vollendung der Zusammenführung der Spielklassen nach der Strukturreform
  • gezielter Aufbau des FIFA-Hallenfußballs (Futsal)
  • Bewältigung der neuen Sicherheitsanforderungen
  • zielgerichtete Umsetzung der elektronischen Medien
  • Schaffung einer breiteren Organisationsstruktur im Breitensport
  • Verbesserung der Rahmenbedingungen der Sportstätten-Beschaffenheit und der Sozialgebäude
Präsidiumsmitglieder Präsident Hermann Winkler
  1. Vizepräsident Jörg Gernhardt
  Vizepräsident Christoph Kutschker
  Vizepräsident Stefan Oberholz
  Vizepräsident Heiko Petzold
  Schatzmeister Sven Zschiesche
  Geschäftsführer Frank Pohl
Vorstandsmitglieder Jugendausschuss Jens Vöckler
  Schiedsrichterausschuss Harald Sather
  Ausschuss Breitensport Frank Reichenberg
  Frauen- und Mädchenfußball Nadine Rollert
  Qualifizierung und Vereinsberatung Marcus Danz
  Sicherheitsausschuss Dietmar Beer
  Sportgericht Steffen Haber
  Jugendsportgericht Mario Stein
  Verbandsgericht Steffen Tänzer
Hermann Winkler und Vorgänger Klaus Reichenbach in Leipzig.

Hermann Winkler ist der neue Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes. Auf dem Außerordentlichen Verbandstag des SFV in Leipzig wählten die 204 stimmberechtigten Delegierten den 53-jährigen Politiker an die Spitze des Verbandes. Winkler folgt damit als erst zweiter Verbandspräsident auf Klaus Reichenbach, der das Amt seit der Gründung das SFV über 25 Jahre innehatte.

„Klaus Reichenbach hinterlässt große Fußspuren. Nachfolger eines so renommierten und akzeptierten Präsidenten zu sein, ist eine große Herausforderung. Andererseits erleichtert es mir den Einstieg aber enorm, weil ich einen grundsoliden, geordneten Verband übernehme. Auch sportlich stehen die sächsischen Vereine so gut da, wie lange nicht mehr – der Zeitpunkt könnte also nicht besser sein“, erklärte Winkler.

Amtsvorgänger Klaus Reichenbach, der vom Verbandstag zum ersten Ehrenpräsidenten des Sächsischen Fußball-Verbandes ernannt wurde, fiel der Abschied sichtlich schwer: „In den vergangenen 25 Jahren haben wir alle gemeinsam so viel aufgebaut. Ohne den Verband in guten Händen zu wissen, hätte ich nicht aufhören können. Mit Hermann Winkler haben wir nun einen hervorragend vernetzten, sportbegeisterten Präsidenten, der alles mitbringt, was man für dieses Amt braucht. Mit seiner politischen Erfahrung und Reputation wird er den Verband erfolgreich führen und die Interessen des ostdeutschen Fußballs innerhalb des DFBs vehement vertreten.“

Als ehemaliger Präsident des Landessportbundes (1998 – 2004) ist Hermann Winkler in der sächsischen Sportpolitik kein Unbekannter und weiß, worauf es bei der Verbandsarbeit ankommt. „Sport, Vereinsleben und ehrenamtliches Engagement sind wichtige Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Der Fußball kann auch abseits des Platzes viel bewegen. Unser aller Ziel muss es sein, diese Chancen vollumfänglich zu nutzen. In einem Netzwerk aus Sport, Politik, Medien und Wirtschaft können wir den Stellenwert des Fußballs gemeinsam weiter verbessern“, so Europaabgeordneter Winkler.

Neben der Wahl des neuen Präsidenten, waren die Änderung des Delegiertenschlüssels und der Beschlussfähigkeit des Verbandstages auf 50% der anwesenden Delegierten die zentralen Punkte der Tagesordnung. Als Ehrengäste begrüßte der SFV in Leipzig den neu-gewählten DFB-Präsident Reinhard Grindel, die DFB-Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch und Rainer Milkoreit sowie Ulrich Franzen, Präsident des Landessportbundes Sachsen und Andreas Schumann, Referatsleiter für Sportpolitik und Sportförderung des Sächsischen Staatsministeriums des Inneren.

Ein Meilenstein in der Verbandsgeschichte war die Übernahme der Sportschule Leipzig im Jahr 1995. Zwischenzeitlich konnte mit Unterstützung des DFB und der Sächsischen Staatsregierung ein modernes Trainings- und Schulungszentrum für den Fußballsport errichtet werden. Im Jahr 2011 wurde in Umsetzung eines Präsidiums- und Vorstandsbeschlusses die Verbandsgeschäftsstelle vom Gründungsort Chemnitz an die Sportschule nach Leipzig verlegt. Somit befindet sich die Heimstätte des Sächsischen Fußball-Verbandes seitdem in Leipzig, dem Gründungsort des Deutschen Fußball-Bundes im Jahr 1900.