Vor dem Spiel begrüßen beide Teams gemeinsam ihre Eltern und Fans (BFV).

Fußball fasziniert Kinder! Zusammenhalt im Team, der faire Umgang mit Sieg, Niederlage und dem Gegner - das alles sind Werte, die im Leben unerlässlich sind und den Kindern beim Fußballsport vermittelt werden. Sie unterstützen unsere Kinder, zu gefestigten Persönlichkeiten heranzuwachsen.

Fair Play und Respekt - das gilt auch für die vielen, unersetzlichen Eltern und Betreuer an der Seitenlinie. Sie helfen organisatorisch, trösten und ermutigen. Sie sind allerdings keine Unterstützung, wenn sie sich in sportliche Belange einmischen, Leistungserwartungen aufbauen, Druck ausüben oder gegnerische Kinder nicht respektieren. Fußball ist ein Mannschaftssport, der immer auch die Anerkennung der Leistung der Anderen fordert.

Im Mittelpunkt stehen immer die Entwicklung und das Wohl der Kinder. Erwachsene sind Vorbilder und tragen Verantwortung - auch am Spielfeldrand. Mit unserem Verhalten heute beeinflussen wir das Verhalten unserer Kinder morgen.

Aus diesem Grund fördert der SFV das Konzept der Fair Play Liga im Spielbetrieb der E- und F-Junioren / Bambini. Die Idee ist, Kindern spielerisch Freude am Sport aber auch soziale Werte wie Fair Play und Respekt zu vermitteln. In der Fair Play Liga werden diese Werte mit drei grundlegenden Regeln gelebt.

1. Schiedsrichter-Regel Fair Play auf dem Rasen

Weil die Regeln im Kinderfußball einfach sind, spielen die Kids ohne Schiedsrichter und entscheiden selbst. So lernen sie, Entscheidungen zu treffen und zu akzeptieren. Die Kinder übernehmen Verantwortung für sich selbst und Mitverantwortung für andere.

Fairness beherzigen - eigenständige Regelkenntnis ohne Schiedsrichter!

2. Trainer-Regel Fair Play auf den Trainerbänken

Die Trainer unterstützen die Kinder aus einer gemeinsamen Coachingzone und geben nur die nötigsten Anweisungen. Sie verstehen sich als Vorbilder und Partner im sportlich fairen Wettkampf. In strittigen Situationen entscheiden die beiden Trainer gemeinschaftlich.

Loslassen statt Lenken!

3. Eltern-Regel Fair Play auf den Zuschauerrängen

Eltern und Fans halten respektvollen Abstand von ca. 15 m zum Spielfeld. So wird eine direkte Ansprache von außen unterbunden und die Kinder können ihre Kreativität im Spiel entfalten.

Anfeuern ja - steuern nein!

Langfristig profitieren die Kinder genauso wie der Fußballsport. Die Jugendspieler von heute sind die Aktiven, Trainer, Schiedsrichter, Fans und Funktionäre von morgen.

Spielfeldgrößen

Entfaltung

Die Fair Play Liga bietet Kindern den nötigen Freiraum, ihre Kreativität spielerisch auszuleben, ohne dabei die Einhaltung der Fußballregeln zu vernachlässigen.

Spielfreude

Auf dem verkleinerten Spielfeld habe alle Kinder mehr Ballkontakte und Spielsituationen. Das ist ideal für die sportliche Entwicklung und die Akzeptanz innerhalb der Gruppe.

Erfolgserlebnisse

Ohne Steuerung von außen trauen sich die Kinder mehr zu und lernen schneller.

Auftreten

Das aktive Erleben des Fair Play-Gedankens schult die soziale Kompetenz. Die Kinder können ihr Fair Play-Verständnis auf Zuschauer, Eltern und Fans übertragen.

Selbstbewusstsein

Selbstvertrauen, Mut und Entscheidungsfreude der Kinder werden gefördert.

Kreis- / Stadtverband Kontakt
Chemnitz Thomas Grandt
Dresden Jens Rinnelt
Erzgebirge Thilo Weidlich
Leipzig Oliver Gebhardt
Meißen Jörg Bellmann
Mittelsachsen Nico Israel
Muldenthal / Leipziger Land Dominik Hildebrandt
Nordsachsen Jens Barth
Oberlausitz Gottfried Dießner
Sächsische Schweiz / Osterzgebirge Ralf Münnich
Vogtland Jens Bienert
Westlausitz Andreas Lischke
Zwickau Patrick Döhler