Teamwork auf dem Platz.

Auch wenn deutschlandweit mehr als 75.000 Schiedsrichter im Einsatz sind, suchen Vereine und Verbände stets geeigneten Nachwuchs. Wer Schiedsrichter werden will, sollte gesund sein und sich gerne im Freien bewegen. Er sollte Freude am Fußballspiel haben, schnell reagieren können und in der Lage sein, sich gegenüber anderen durchzusetzen. Das Lebensalter spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.


Wie die Fußballer auch sind Schiedsrichter aktive Sportler, die ihr Hobby oft wesentlich länger betreiben können, als ihre Kollegen am Ball. Viele Jugend- und Amateurmannschaften freuen sich über jeden, der sich als Schiedsrichter zur Verfügung stellt. Daher führen die Kreisverbände Lehrgänge für Schüler, Jugendliche und Erwachsene durch. Egal ob Zuschauer, ehemaliger oder aktiver Spieler, in der Schiedsrichter-Gilde sind alle willkommen.

Voraussetzungen:
- Alter: min. 12 Jahre
- Mitglied in einem Verein
- Interesse am Fußball
- Einsatzbereitschaft für regelmäßige Spielleitungen
- Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen

Ausbildung:
Je nach Kreisverband 12 bis 15 Unterrichtsstunden an Wochenenden oder mehreren Wochentagen. Dabei Einführung in die Fußballregeln.

Prüfung:
Schriftliche Prüfung (Beantwortung von Regelfragen)
Körperliche Leistungsprüfung (z.B. 1300 Meter-Lauf in sechs Minuten).

Einsätze:
Nach erfolgreicher Prüfung entsprechend dem Alter im Nachwuchs- oder auch schon im Seniorenbereich in den Basisklassen.

Aufstieg:
Bei Eignung ist der jährliche Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse möglich. Die Eignung wird dabei durch erfahrene Schiedsrichter-Beobachter festgestellt. Die Absolvierung von Leistungsüberprüfungen (Hausregeltraining / körperliche Fitness) ist ebenfalls Pflicht.

Finanzen:
Die Kosten der Sportkleidung werden in der Regel vom Verein des Schiedsrichters übernommen. Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt, dazu gibt es abhängig von der Spielklasse eine Aufwandsentschädigung zwischen 6 € (Juniorenspiele), 300 € (Regionalliga), 750 € (3.Liga) 2.000 € (2. Bundesliga) und 3.800 € (Bundesliga).

Anmeldung:
Über den Verein bzw. den Schiedsrichtergruppen der Kreisverbände oder beim Sächsischen Fußball-Verband.