Vier Nominierungen trotz ungenügender Leistung

Mit vier Einladungen zum nächsten DFB-Lehrgang kehrte die sächsische U14-Landesauswahl vom DFB-Sichtungsturnier in Kaiserau zurück. Ein gutes Ergebnis, das die Abschlusstabelle nicht wiederspiegelt.

Letzte Absprachen vor dem Spiel.

Vier Spiele, drei Punkte – die Bilanz der sächsischen U14-Landesauswahl beim DFB Sichtungsturnier in Kaiserau hätte durchaus besser ausfallen können. Mit dem achten Platz von zehn teilnehmenden Mannschaften konnten weder Auswahltrainer Jörg Wunderlich noch seine Spieler zufrieden sein. Dass die Leistung allerdings nicht so schlecht war, wie es die Platzierung vermuten lässt, zeigt die Nominierung von gleich vier sächsischen Talenten für den nächsten Lehrgang der DFB-Elf. Robin Spreitzer (Chemnitzer FC), Tim Schreiber, Felix Meier und Dennis Borkowski (alle RB Leipzig) machten mit guten Leistungen auf sich aufmerksam und haben nun die Chance die DFB-Trainer beim nächsten Lehrgang von ihrem Können zu überzeugen.

Dass es am Ende nicht zu einer besseren Platzierung reichte, lässt sich auf Defizite in allen Mannschaftsteilen zurückführen: „Einerseits haben wir in der Offensive zu viele gute Chancen liegen lassen, andererseits hat die Mannschaft in der Defensive zu viele Fehler gemacht. Die Kommunikation in der Hintermannschaft hat nicht gestimmt und im Umschaltspiel sowie im ‚Eins gegen Eins’ haben wir teilweise nicht gut agiert. Nichtsdestotrotz können wir von diesem Jahrgang noch Einiges erwarten. Die Spieler sind noch sehr jung und haben zum ersten Mal an einem Sichtungsturnier teilgenommen, da ist die Aufregung sehr groß“, kommentierte Landestrainer Wunderlich das Abschneiden seiner Mannschaft.

Gespielt wurde in Kaiserau nach dem "Hammes-Modell". Die Sieger der Partien erhalten dabei drei Zähler, bei einem Unentschieden erhält jede Mannschaft einen Punkt. Die Partien der Spieltage ergeben sich aus dem Tabellenstand der jeweiligen Runde, wobei darauf geachtet wird, dass Mannschaften aus dem gleichen Regionalverband möglichst nicht aufeinandertreffen. Käme eine Paarung aufgrund der Tabellensituation in den folgenden Runden noch einmal zustande, wird gegen die nächstmögliche, in der Tabelle niedriger eingestufte Mannschaft gespielt. Bei Tabellengleichstand wird die Platzierung gelost.

Insgesamt zehn der 21 Landesverbände gingen in Kaiserau an den Start. Die übrigen Mannschaften spielen am kommenden Wochenende in der Sportschule Bad Blankenburg in Thüringen ein weiteres Sichtungsturnier.