Ü 60 macht den Deckel drauf

Den Schlusspunkt der diesjährigen SFV-Futsalsaison setzten die Ü 60 Herren am 11. März in Wilsdruff. Die SpVgg Knappensee setzte sich am Ende im Lausitzer Finale gegen Trebendorf durch.

Die SpVgg. Knappensee ist Futsal-Landesmeister 2018.

All-Star Team: Uwe Zühlke BSG Stahl Riesa TW, Roland Weber SV Fotuna Ttrebendorf, Frank Glöckner Pst SV Dresden, Axel Schiwo SpVgg Knappensee, Jörg NeubertSG Schwazenberg/Bermsgrün

Den Abschluss der diesjährigen Saison in der Halle im Bereich des Breiten-und Freizeitsports gestalteten die Sportfreunde in der Altersklasse Ü 60. Insgesamt acht Mannschaften stellten sich der Meisterschaft. Es wurde in zwei Gruppen gespielt, wobei die zwei bestplatzierten Mannschaften in der Gruppe sich jeweils für das Halbfinale qualifizierten. Auch zu dieser Meisterschaft konnte Sportfreund Reginald Lassahn, der Präsident des Fußballverbandes Oberlausitz, in der Sporthalle begrüßt werden, der die Daumen für seine beiden Kreisvertreter drückte. Bemerkenswert ist dabei der Umstand, dass dieser Kreisverband in der Lage war,  für alle Meisterschaften Mannschaften zu melden. Dies soll an dieser Stelle ausdrücklich erwähnt werden.

In spielerischer Hinsicht zeigten die Protagonisten jenseits der 60, dass sie nichts von ihrer fußballerischen Klasse verlernt haben. Mit hohem Engagement und viel Freude am Spiel ließen sie tolle Spielzüge aufblitzen und zeigten sich auch läuferisch auf einem beachtenswerten Niveau. Es war somit keine Überraschung, dass schon die Vorrundenspiele mit knappen Ergebnissen aufwarteten. Daher war es keine Überraschung, dass bereits in der Gruppenphase knappe Spielausgänge zu verzeichnen waren und insbesondere in der Vorrundengruppe A die Frage, welche Mannschaft in das Halbfinale einzog nur ganz knapp entschieden wurde. Der Gruppensieger der Gruppe A lag nur knapp mit einem Punkt vor dem Gruppenzweiten und dieser lag wiederum nur einen Punkt vor dem Drittplatzierten. Damit waren die Teams aus Knappensee und Riesa für die Halbfinalspiele qualifiziert. In der Gruppe B ging es noch knapper zu. Zwar zog der SV Fortuna Trebendorf als Gruppenerster einsam seine Kreise, da jedes Spiel in der Vorrunde siegreich gestaltet werden konnte. Dafür entschied aber nur die Tordifferenz über die weitere Teilnahme am Halbfinale bezüglich des Gruppenzweiten. Hier wies am Ende der Post SV Dresden die notwendig bessere Tordifferenz auf, um in das Halbfinale einzuziehen. Im ersten Halbfinalspiel standen sich daher die Mannschaften aus Knappensee und der Post SV Dresden gegenüber. Die Westlausitzer konnten dieses Halbfinale für sich siegreich gestalten. Obschon die Sportfreunde aus der Landeshauptstadt lange kämpferisch versuchten gegenzuhalten, mussten sie letztlich eine Niederlage einräumen.

Wesentlich spannender ging es im anderen Halbfinalspiel zu. In diesem Spiel standen sich der SV Fortuna Trebendorf und die BSG Stahl Riesa gegenüber. Diese Begegnung hätte auch ein Finalspiel sein können. Nach regulärer Spielzeit in diesem Halbfinale stand ein 1:1 auf der Anzeigentafel, wobei beide Mannschaften ausreichend Chancen hatten, das Spiel in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden. Damit fiel die Entscheidung über den Finaleinzug im Sechsmeterschießen. Die Oberlausitzer aus Trebendorf behielten bei dieser Entscheidung die Nerven und setzten sich gegen Riesa durch.
Im Spiel um Platz 3 zeigte dann noch einmal die BSG Stahl Riesa eine spielerische Glanzleistung und besiegte, trotz einem frühzeitigen Rückstand, den Post SV Dresden mit 3:1 und errang damit die Bronzemedaille.

Im reinen Lausitzer Finale (Westlausitz vs.Oberlausitz) zeigten die Finalisten zunächst viel Respekt voreinander. Beide Vereine achteten zunächst auf eine sichere Defensive. Erst zum Ende der regulären Spielzeit zeigten die Finalisten auch einen größeren Offensivdrang, sodass beide Mannschaften zu Chancen gelangten, die Partie für sich zu entscheiden. Der Torerfolg blieb aber für beide Mannschaften aus, sodass auch das Finalspiel im SechsMeterschießen entschieden werden musste. Bei dieser Entscheidung behielten die Jungs aus der Westlausitz die Nerven. Sie versenkten alle Strafstöße. Trebendorf traf einmal den Querbalken, sodass die SpVgg Knappensee die Meisterkrone erringen konnte. Der Glückwunsch zum Meistertitel geht daher in die Westlausitz. Alle teilnehmenden Vereine haben aber zu einer gelungenen Meisterschaft beigetragen. Soweit mit dieser Meisterschaft die Hallensaison im Bereich des Breiten-und Freizeitsportes ihren Abschluss gefunden hat, bleibt auch Dank zu sagen den verantwortlichen Sportfreunden, die vor Ort für eine reibungslose Organisation gesorgt haben. Im nächsten Jahr werden selbstverständlich die Meisterschaften fortgesetzt und bereits jetzt wird darauf hingewiesen, dass am letzten Mai-Wochenende die Meisterschaften auf dem Feld in den verschiedenen Altersbereichen des Breiten-und Freizeitsports  ausgetragen werden.

All-Star Team:

Uwe Zühlke BSG Stahl Riesa TW
Roland Weber SV Fotuna Ttrebendorf
Frank Glöckner Pst SV Dresden
Axel Schiwo SpVgg Knappensee
Jörg NeubertSG Schwazenberg/Bermsgrün