Silber und Bronze für Sachsen

Am Wochenende vom 10. und 11. März trafen sich die "Oldies" zum Ost-Vergleich in Sandersdorf. Während bei den Ü 50-Herren gleich zwei Medaillen nach Sachsen gehen, verpasste der BSC Rapid Chemnitz knapp einen Podestplatz bei der Ü 40.

Sie SG Handwerk Rabenstein verpasste mit dem zweiten Platz knapp den NOFV-Titel bei den Ü 50-Herren. Foto: Michael Flottron

Ü 40-Herren

Bei der Ü 40-NOFV-Futsal-Meisterschaft sollten eigentlich sechs Mannschaften an den Start gehen. Nach der Absage von Blau-Weiß 90 Berlin musste der Spielplan aber noch einmal angepasst werden. Der Turnierstart begann für die Chemnitzer verheißungsvoll, denn sie gewannen ihr erstes Spiel bei effektiver Chancenverwertung sicher mit 2:0 gegen den Titelverteidiger 1. FC Neubrandenburg 04. Eine gute Leistung zeigten die Sachsen eigentlich auch gegen den späteren verdienten Meister FC Grün-Weiß Piesteritz, verloren aber mit dem Schlusspfiff 0:1.

Die Chemnitzer Jungs ließen sich davon im dritten Spiel aber nicht unterkriegen und gewannen mit gutem Spielaufbau verdient mit 2:0, dieses Mal gegen den SC Leinefelde/Einheit Worbis aus Thüringen. Durch die überraschende Niederlage von Piesteritz gegen Neubrandenburg konnte Rapid Chemnitz bei einem Sieg gegen SC Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) sogar noch Meister werden. Aber die schnelle 1:0-Führung reichte den Chemnitzern nicht und die am Ende deutliche 1:4-Pleite reichte nur zum vierten Platz. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserten sich die Chemnitzer um einen Platz. Geht es so weiter, wird es im nächsten Jahr eine Medaille.

Abschlusstabelle Ü 40-Herren

Platz

Mannschaft

Tore

Punkte

1.

FC Grün-Weiß Piesteritz

6:4

9

2.

SC Parchim

9:7

7

3.

1. FC Neubrandenburg

4:3

7

4.

BSC Rapid Chemnitz

5:5

6

5.

SC Leinefelde/Einheit Worbis

1:6

 

Ü 50-Herren

Die historisch 1. NOFV-Futsal-Meisterschaft in der AK Ü 50 war insgesamt von Freude und Spannung aller teilnehmenden Mannschaften geprägt. Hervorzuheben sind aber auch die insgesamt sehr guten technisch-organisatorischen Bedingungen durch die Sandersdorfer Gastgeber, das NOFV Organsisations-Team und die guten Schiedsrichter an beiden Tagen.   

Ein großer Dank gebührt aber auch unseren beiden sächsischen Teilnehmern von der SG Handwerk Rabenstein und dem FV Neuhausen/Cämmerswalde (mit Fan-Block angereist!), welche wesentlich zum guten spielerischen Niveau des Turniers beitrugen. Das kam auch darin zum Ausdruck, dass Dirk Hilbert (Rabenstein) und Uwe Morgenstern (Neuhausen) als beste Torschützen ausgezeichnet wurden.

Während sich unser Rabensteiner Landesmeister nach der Niederlage gegen Neuhausen von Spiel zu Spiel steigerte, ging unseren „Erzgebirglern“ zum Ende des Turnieres leider etwas „die Puste“ aus.

Neuhausen setzte sich in den ersten drei Spielen (3:1 gegen Rabenstein, 2:0 gegen Bernburg, 1:0 gegen Kraftsdorf) sicher durch. Ausgerechnet gegen den 1. FC Neubrandenburg verlor Neuhausen in der letzten Sekunde mit 1:2. Im fünften Spiel war bei Neuhausen dann leider der „Saft“ raus, es wurde auch verloren (0:1).

So ergab sich sich für Rabenstein nach drei Siegen (5:0 gegen Blankenburg/Tahle, 2:0 gegen Bernburg, 2:0 gegen Kraftsdorf) noch die große Chance im letzten Spiel bei einem 3-Tore-Erfolg NOFV-Meister zu werden. Doch die Partie gegen Neubrandenburg endete leistungsgerecht torlos. Somit belegte die SG Handwerk Rabenstein bei dieser Meisterschaft den 2. Platz und der FV Neuhausen/Cämmerswalde Platz 3.

Herzlichen Glückwunsch an beide Mannschaften!

[Frank Rechenberg]

Abschlusstabelle Ü 50-Herren

Platz

Mannschaft

Tore

Punkte

1.

1. FC Neubrandenburg

12:2

13

2.

SG Handwerk Rabenstein

10:3

10

3.

SpG Neuhausen/Cämmw./Deutschn.

7:4

9

4.

Kraftsdorfer SV 03

6:5

6

5.

VfB Blankenburg/Stahl Thale

4:15

6

6.

Askania Bernburg/Neuborna

0:10