Bischofswerdaer gegen SG LVB in der Landesliga. (Bodo Hering)

Die Landesliga ist die höchste Spielklasse innerhalb des Zuständigkeitsbereiches des Sächsischen Fußball-Verbandes. Im Spielbetrieb des Deutschen Fußball-Bundes bildet sie die vierthöchste Spielklasse. In der sächsischen Landesliga der Frauen spielen aktuell 14 Mannschaften um den begehrten Landesmeistertitel. Dieser berechtigt zum Aufstieg in die Regionalliga gemäß den Bestimmungen des NOFV.

Die letztplatzierte Mannschaft zum Saisonende steigt in die Landesklasse ab. Steigen jedoch mehr als eine sächsische Mannschaft aus der Regionalliga ab, erhöht sich die Anzahl der Absteiger aus der Landesliga ebenfalls.

Jubel bei den Silesia-Frauen über die Landesmeisterschaft 2016.

Bereits am vorletzten Spieltag machten die Frauen des FC Silesia Görlitz alles klar. Durch einen 6:0-Heimsieg gegen den FSV Lok Dresden setzten sich die Görlitzerinnen uneinholbar an der Tabellenspitze fest und sicherten sich den Landesmeistertitel 2016. Nachdem der Verein erst im Mai 2014 gegründet wurde, schafften die Frauen aus der Neißestadt im ersten Spieljahr den direkten Aufstieg in die Landesliga und den vielumjubelte Meistertitel.

Verfolger SG Leipziger Verkehrsbetriebe wurde erneut Vizemeister und auch der dritte Platz ging wie im Vorjahr an den Bischofswerdaer FV. Da die ersten beiden Teams verzichteten, nahmen die Frauen aus Bischofswerda ihr Aufstiegsrecht war und stellte sich in der NOFV-Relegation dem FSV Babelsberg 74 und dem FFC Gera. Mit einem Sieg und einer Niederlage verpasste der Bischofswerdaer FV knapp den Aufstieg in die höhere Spielklasse.